Wie Karate Anne-Marie Nicholson bei der Musikkarriere half

Anne-Marie Nicholson ist 27 und hat ihre Karriere als Musikerin noch vor sich. Doch bereits jetzt hat die britische Pop-Sängerin einige große Erfolge feiern können. Nicht nur konnte sich die Sängerin als Teil des Duos Rudimental einen Namen machen, auch ihr Studioalbum “Speak your Mind” begeisterte Fans und Kritiker gleichermaßen. In einem Interview mit der Zeit Karate äußerte sich die junge Sängerin auch über ihre Liebe zum Kampfsport Karate, welchem sie 2015 sogar einen eigenen Song widmete.

Dreimalige Weltmeisterin in Karate

Anne-Marie Nicholson begann mit Karate in jungen Jahren. Mit 9 Jahren begann sie mit dem Sport, der für sie immer schon auch ein Ventil für überschüssige Energien war. Insgesamt konnte sie als Teenager sogar dreimal einen Weltmeister-Titel erringen. Dank ihrer Bühnenerfahrung im Theater konnte Nicholson nach eigenen Angaben die Bewegungen schnell für sich übernehmen. Karate war für die Sängerin jedoch nie eine Möglichkeit Gewalt auszuüben, wie sie sagt. So habe Nicholson nie außerhalb der Trainings oder Wettbewerbe gekämpft oder sich geprügelt. Dennoch habe sie viele Lehren aus der Karate-Welt auch in die Musikbranche übernommen. Gerade bei Auseinandersetzungen mit Plattenfirmen habe Anne-Marie Nicholson vor allem davon profitiert, dass sie gelernt habe, sich nie unterkriegen zu lassen.

Kampfsportler profitieren von Erfahrungen

Menschen die regelmäßig einem Kampfsport nachgehen, von Karate bis zu anderen Martial-Arts Sportarten, profitieren immer wieder von ihren Erfahrungen. Auch Studien zeigen, dass erfahrene Kampfsportler im Alltag gelassener und stressresistenter sind und bei Drucksituationen weniger schnell in Hektik verfallen. Gleichzeitig kommt ihnen das Training, welches alle Muskelgruppen beansprucht, zu Gute und hilft beim Abnehmen sowie dem Aufbau von Fitness. Athleten lernen jedoch im Training nicht nur, wie sie Menschen verletzen können, sondern auch Teamgeist und Fairplay sowie einen generellen Respekt vor anderen Menschen. Immerhin gibt es auf den Matten und in den Ringen der Republik keine sozialen Schichten, sondern nur zwei Kämpfer, die sich auf Augenhöhe begegnen.