Warum immer mehr Menschen chinesische Kampfkunst in China trainieren

Seit vielen Jahren schon ist der Kampfsport ein weit verbreiteter Massen-Sport geworden. Die Zeiten, in denen nur in dubiosen Kreisen Kampfsport betrieben wurde, sind zum Glück vorbei. Auch immer mehr Frauen entdecken die Freude daran, eine Kampfkunst zu erlernen. Gerade die chinesischen Kampfsportarten erfreuen sich äußerster Beliebtheit. Hierzu zählen unter anderem das traditionelle Shaolin Kung-Fu, Sanchou und Sanda, modernes Wushu, sowie Tai Chi und Qi Gong. Ja, auch die beiden letztgenannten sind im ursprünglichen Sinne eine Kampfkunst, auch wenn sie hierzulande eher als eine Art Bewegungsmeditation betrachtet werden.

Wie in fast allen anderen Lebensbereichen auch, verfällt der Nord-Europäer gerne dem Gedanken, ständig Höchstleistung bringen zu müssen. Das betrifft natürlich auch den Sport. Hier gibt es schließlich auch eine Menge zu erreichen, denkt sich so mancher. Diese generelle und weitverbreitete Grundeinstellung spielt den Sport-Reiseveranstaltern perfekt in die Karten. Denn die Reisen ins Reich der Mitte, um dort intensiv bis zu zwölf Stunden am Tag zu trainieren, boomen.

Sportmediziner warnen, solche Reisen sollten nur von erfahrenen Athleten angetreten werden. In der Regel sind es aber meist die Laien, die sonst den ganzen Tag im Büro sitzen und dann völlig untrainiert in China zur Höchstleistung auflaufen. Dieser Artikel möchte somit auch warnen, damit es zu keinen unnötigen Verletzungen kommt.

Generell betrachtet ist eine solche Sport-Reise natürlich eine fantastische Idee, seinem Hobby mit Herzblut nachzgehen zu wollen. Auch können durch das intensive Training völlig neue sportliche Ziele erreicht werden, die mit dem normalen Feierabend-Training kaum möglich wären. Neben den rein sportlichen Gründen spielt es für viele Teilnehmer auch eine große Rolle, in die Kultur Chinas einzutauchen. Sie wollen das Land anders kennenlernen als bei einer normalen Besichtigungs-Reise.

Wenn Sie sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen, dann ziehen Sie bitte auch Ihren Trainer mit in die Entscheidungsfindung ein. Denn er kennt Ihren Leistungsstand und kann Ihnen sagen, was für Sie wirklich am besten geeignet wäre.