Vom Karate-Kämpfer zum Kinostar: Emilio Sakraya

Schon so mancher Schauspieler begann seine Karriere als Kampfsportler. Man denke nur an Bruce Lee und Chuck Norris, die Kung-Fu- bzw. Karate-Kämpfer waren, bevor sie Leinwandgeschichte schrieben. Oder man beachte den Lebensweg von Dwayne Johnson, der als Wrestler begann und heute zu den erfolgreichsten Actionstars Hollywoods gehört. Die Aufzählung liesse sich endlos weiterführen, angefangen mit Jackie Chan über Jean-Claude Van Damme bis hin zu Jet Li. Nun gesellt sich der junge deutsche Schauspieler Emilio Sakraya zum erlauchten Kreis.

Sakraya begeisterte sich schon als Kind für Kampfsportarten. Vor allem Karate und Kung Fu hatten es ihm angetan. Als Karate-Kämpfer brachte Sakraya es sogar zu dem einen und anderen nennenswerten Erfolg. Mit 14 Jahren wurde er deutscher Meister im Fachverband World Karate and Kockboxing Association. Auch wenn er sich heute vornehmlich auf seine Schauspielkarriere konzentriert, hat er den Sport bzw. den Kampfsport im Besonderen nie vernachlässigt. Mit grossem Eifer trainiert er nach wie vor unter anderem Boxen.

Der Sohn einer Marokkanerin und eines Deutschen ist das, was man ein Multitalent nennt. Schon als Kind ging er nicht nur dem Kampfsport nach, sondern sammelte daneben erste Erfahrungen vor der Kamera. 2010 folgte nach diversen Auftritten in Werbespots der Durchbruch. Sakraya ergatterte sich in dem Bushido-Film “Zeiten ändern Dich” eine kleine Rolle. Danach ging es Schlag auf Schlag, es folgten Rollen in Fernseh- und Kinoproduktionen. Einen grösseren Auftritt hatte Sakraya auch in der ersten Staffel der Gangsterserie “4 Blocks”. Demnächst wird man ihn an der Seite Heiner Lauterbachs in der Komödie “Kalte Füße” im Kino sehen.

Eines ist Sakraya jedoch noch nicht gelungen, nämlich seine beiden grossen Leidenschaften, den Kampfsport und die Schauspielerei, unter einen Hut bringen. So wie es Bruce Lee, Jean-Claude Van Damme und Jackie Chan vor ihm taten, die vor der Kamera ihre Kampftalent zeigten bzw. es noch immer tun. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Schliesslich steht Sakraya noch am Anfang seiner Karriere.