Die Kampfkunst hat in China eine lange Tradition und blickt auf unterschiedliche Dynastien zurück, welche die Kriegskunst der jeweiligen Zeit stark prägten. Auch der Buddhismus hat den chinesischen Kampfgeist revolutioniert.

Geschichte des Buddhismus im Kampfsport

Im Jahre 527 kam ein indischer Mönch nach China und lies sich im Kloster Shaolin nieder. Der Mönch nannte sich Bodhidharmas und gründete dort seine Schule des Chan-Buddhismus. Dieser beinhaltet aber nicht nur eine spirituelle Erfahrung, sondern auch die Lehre zu Techniken zur physischen Praktizierung, die später dann Shaolin Kampfkunst hieß. Nach einer blutigen Vertreibung aller Mönche aus den Klostern und der Zerstörung von etwa 40.000 Tempel im ganzen Land, wurde diese Kampfkunst unter die Menschen getragen. Mithilfe der Mönche war die Kunst überall verteilt.

Heute fallen unter die Kategorie Shalon Kung-Fu etwa 360 chinesische Kampfkunst Stile, die alle in einer Form mit dem Shaolin-Kloster verbunden sind. Die bekanntesten Stil sind aber vermutlich: Wing Chun, Mantis Boxing, San da, Xing Yi.

Was steckt hinter dem Mantis Boxing?

Mantis Boxing ist einer der bekanntesten Stile und ist stark mit dem kulturellen Erbe des Landes verbunden. Auch Mantis Boxing unterteilt sich wieder in eigene Unterkategorien, welche in unterschiedliche Charakteristiken aufteilbar sind. Der Unterschied zu anderen Stilen, verwendet man im Mantis Boxing sehr wohl unterschiedliche Arten von Waffen, in den meisten Fällen Schwerter wobei diese Form eher für Fortgeschrittene geeignet sind. Zu Beginn steht man lediglich mit den Fäusten und Händen bewaffnet.

Wie soeben dargestellt entwickeln sich die chinesischen Kampfkünste immer weiter, sowie sie es bereits seit jeher getan haben. Die Shaolin-Kampfkunst ist besonders vom Diskurs aus der Hongkong Filmindustrie geprägt, welche durch den Staat unterstützt sind. Wie bereits erwähnt, wurden in der Vergangenheit viele Mönche vertrieben, was dazu führte, dass es nun weltweit Kampfkunstschulen gibt (von Wien bis nach New York City), die Ähnliches lehren, aber dann doch mit ihrer ganz persönlichen Note.