Die Kampfkunstart Karate erfreut sich rund um den Globus äußerst großer Beliebtheit. So gibt es weltweit Schulen, die Karate unterrichten und damit ihren Mitglieder helfen, sich selbst gegen Angreifer verteidigen zu können. Die große Bekanntheit des Sports ist dabei vor allem auf die Popularität von Filmen zurückzuführen, in denen der Kampfsport eine Rolle spielt. So machten etwa die Filme mit Bruce Lee in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts den Kampfsport gerade in den westlichen Ländern extrem berühmt. Fast jeder kleine Junge träumte damals davon, wie Bruce Lee zu sein und seine Gegner mit ausgefeilten Kampftechniken auf die Bretter zu schicken.

Doch Karate ist mehr als nur die Fähigkeit, seine Gegner möglichst schmerzhaft zu besiegen. Vielmehr steckt, wie bei so vielen Kampfkünsten aus Fernost, eine ganz eigene Philosophie hinter Karate. In diesem kurzen Artikel stellen wir Ihnen diese in allen Details vor und informieren Sie ausführlich.

Worum also geht es bei Karate eigentlich? Übersetzt bedeutet Karate wörtlich “die leere Hand”. Üblicherweise wird an den Namen auch noch das Suffix “Do” angehängt, das soviel wie Weg bedeutet, und auch in anderen Kampfkünsten wie Judo, Kendo und Aikido eine Rolle spielt. Der Weg der leeren Hand erklärt sich aus den historischen Ursprüngen des Karates. So war es den Kämpfern zu dieser Zeit untersagt, eine Waffe zu führen. Sie mussten also im wahrsten Sinne des Wortes mit leeren Händen kämpfen und machten daraus eine ganz eigene Kunst.

Der Weg ist damit das eigentliche Ziel der Kampfkunst. Es geht in der Philosophie des Karate darum, seinen Geist zu schulen. Es geht dabei vor allem um Respekt vor dem Gegner und sich selbst. Das Karate soll die Schüler nicht zu Kampfmaschinen erziehen, sondern zu gerechten Menschen, die auch außerhalb des Dojos Werte wie Respekt, Höflichkeit, Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit in ihrem Alltag in jeder Situation verkörpern.