Der mysteriöse Tod des jüdischen MMA Fighters

Der MMA Kämpfer Aaron Rajman wurde im Juni 2017 in seinem Haus in Florida erschossen. Der jüdisch-orthodoxe Kampfsportler wurde nur 25 Jahre alt. Sein Spitzname im Ring war “The Matzoh Brawler”.

Am 6.07.2017, um Mitternacht, drangen in Boca Raton drei vermummte Personen in das Haus von Aaron Rajman ein. Nach einem Kampf wurde der beliebte Sportler tödlich getroffen und verstarb noch vor Ort. Er gehörte zu der sehr kleinen Gruppe von orthodoxen Juden, die an gemischten Kampfsportwettbewerben teilnehmen.

Nachdem der Mord bekannt wurde, gab es viele Beileidsbekundungen. Es wurde sogar eine Webeite eingerichtet, wo für die Beerdigung des Sportlers gespendet werden konnte.

Die amerikanische Polizei veröffentlichte lange Zeit nichts über den Mordfall, bis im September drei jugendliche verhaftet wurden. Dann kamen erste Hinweise zutage, dass Rajman Opfer eines Drogenüberfalls geworden war. Anscheinend war die einzige weibliche Beteiligte mit dem Sportler befreundet gewesen.

Im Juli 2018 veröffentlichte die Polizei dann die ganzen Unterlagen. In der Garage von Rajman wurden einige Drogen nach seinem Mord sichergestellt, darunter unter anderem LSD, Pilze und Fentanyl. Kurz nach seinem Tod erklärte die Freundin von Rajman, dass er Marihuana verkauft hatte.

Laut ihr waren sie und Rajmann vor dem Mord zum Abendessen in einem Restaurant in der Nähe. Rajman bekam einen Anruf von der an dem Mord beteiligten weiblichen Person, in der sie ihn fragte, ob er zu Hause wäre, weil sie etwas rauchen wollte. Rajmann verneinte und sie legte sofort auf.

Später am Abend erschienen dann die drei Täter in Rajmanns Haus und ein Afroamerikaner drang in das Zimmer des Kampfsportlers ein, der sich mit seiner Freundin in dem Zimmer befand. Der Täter fragte nach den Drogen und kurz darauf entbrannte ein Kampf, bei dem der Täter mehrmals auf Rajmann schoss. Seine Freundin rief die Polizei, die kurz darauf nur noch den Tod des MMA Kämpfers feststellen konnte.

Trotz der Aussage der Freundin konnten die Täter erst im September 2017 festgenommen werden.